Fragen und Antworten

Generelle FAQ

  • Was ist mit „junge Menschen mit geringeren Chancen“ gemeint?

    Die Beteiligung junger Menschen mit geringeren Chancen stellt eine Förderpriorität im ESK dar. Darunter werden im Rahmen der EU-Jugendprogramme Jugendliche verstanden, die im Vergleich zu Gleichaltrigen im Hinblick auf eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung, grenzüberschreitender Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe im Nachteil sind. Zu diesen Faktoren gehören z.B. Behinderungen, Lernschwierigkeiten, wirtschaftlichen Schwierigkeiten, ein Fluchthintergrund o.ä.

  • Wir arbeiten mit benachteiligten Jugendlichen. Welche Möglichkeit bietet das Programm diesen Jugendlichen?

    Es werden spezielle Formate, insbesondere Freiwilligenteams, Solidariätsprojekte sowie Praktika und Arbeitsstellen angeboten.Außerdem gibt es finanzielle Unterstützung für die Einbeziehung von jungen Menschen mit geringeren Chancen in Form einer Pauschale sowie der Möglichkeit außergewöhnliche Kosten zu beantragen.

  • Welche Organisationen können am ESK teilnehmen?

    Die Bandbreite der Organisationen, die sich am Europäischen Solidaritätskorps beteiligen können, ist groß: zum Beispiel NGOs, Hilfs- und Umweltorganisationen, Jugendverbände und -einrichtungen, nicht formale Bildungseinrichtungen, nationale und lokale Behörden oder Unternehmen.

    Eine Organisation kann für sich selbst ein Qualitätssiegel beantragen oder dies im Namen einer anderen von ihr rechtlich abhängigen Einheit tun.

  • Welche Rolle kann ich als Organisation im ESK übernehmen?
    • Koordinierende Organisation
    • Entsendeorganisation
    • Aufnahmeorganisation

    Eine Auflistung, was jeweils zu ihren Aufgaben je nach Rolle gehört, finden Sie auf den jeweiligen                 Förderaktivitätsseiten unter Schritt 1 "Worum gehts" :   https://www.solidaritaetskorps.de/mitmachen/ , sowie im Programmhandbuch.

    Die tatsächliche Aufteilung der Aufgaben bleibt den beteiligten Organisationen vorbehalten. Bitte                 beachten Sie, dass das Programmhandbuch den Abschluss eines Partnerschaftsvertrages vorsieht. Eine Vorlage für den Vertrag finden Sie in unserem Dokumentencenter.

FAQ für Junge Menschen

  • Wer kann sich bewerben?

    Du kannst dich bereits mit 17 Jahren für das Europäische Solidaritätskorps melden – teilnehmen kannst du allerdings erst, wenn du volljährig bist. Die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren zu Beginn deines Einsatzes.

    Du musst dich außerdem rechtmäßig in einem EU-Mitgliedstaat oder einem der folgenden Partnerländer aufhalten:

    • Nordmazedonien und Türkei
    • Liechtenstein, Island und Norwegen
    • Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien
    • Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine
    • Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Palästina, Syrien, Tunesien
    • Russische Föderation

    Junge Menschen, die bereits einen Europäischen Freiwilligendienst (EFD) oder eine Freiwilligenaktivität im Rahmen von Erasmus+ oder dem ESK absolviert haben, die länger als 2 Monate dauerte, können leider nicht am Europäischen Solidaritätskorps teilnehmen.

  • Wie kann ich am ESK teilnehmen?

    Wenn du dich für das Europäische Solidaritätskorps interessierst und alles darüber wissen möchtest, dann kannst du dich auf dem Europäischen Jugendportal ausführlich informieren und in der Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps registrieren. Du hast dann die Möglichkeit, selber ein Projekt, das dich interessiert, zu finden und  Kontakt aufzunehmen. Du kannst aber auch von Organisationen, die sich für dich interessieren, weil Ihnen dein Profil gefällt, gefunden und angeschrieben werden.

    Den Link zur Datenbank findest du hier: https://europa.eu/youth/solidarity_de

    Weitere Informationen zur Registrierung findest du in der Übersicht.

  • Ich möchte gerne nach Spanien, kann aber kein spanisch. Ist das ein Problem?

    In der Regel sind keine Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Denn wenn du an einem Projekt im Ausland mitmachst, erhältst du selbstverständlich auch sprachliche Unterstützung.

    In vielen Sprachen gibt es dafür zusätzlich zu einem Kurs an der VHS oder einem ähnlichen Präsenzkurs, den Online Linguistic Support.

  • Besteht Kindergeldanspruch im Europäischen Solidaritätskorps?

    Ja, es besteht der Anspruch auf Kindergeld.

    Neben den nationalen Freiwilligendiensten, wie FSJ, FÖJ, BFD, weltwärts, IJFD etc. ist auch der Freiwilligendienst im Europäischen Solidaritätskorps (ESK) im Bundeskindergeldgesetz verankert (§2 BKGG). Somit haben auch Jugendliche, die ihren Freiwilligendienst im Rahmen des ESK absolvieren, Anspruch auf Kindergeld. Generell gilt: es haben alle diejenigen einen Anspruch, die einen Freiwilligendienst bei einer staatlich anerkannten Trägerschaft absolvieren, unter 25 Jahre alt sind und ihre erste Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Musterbestätigungen für die Familienkasse können auf unserer Website heruntergeladen und von den Aufnahmeorganisationen ausgefüllt werden https://www.solidaritaetskorps.de/service/dokumentencenter/#kategorie_2-3.

  • Bekomme ich ein Zertifikat für meine Teilnahme?

    Ja, jeder Freiwillige, der den Freiwilligendienst im ESK abgeschlossen hat, bekommt ein Zertifikat.

    Achtung: Um ein Zertifikat zu erhalten, musst du dich vor deinem Freiwilligendienst im ESK-Portal registriert haben und über das PASS-Tool mit einer Organisation "gematched" worden sein.

FAQ für Organisationen: Antragstellung

  • Müssen alle Partner bei Antragstellung bekannt sein?

    Die Aufnahmeorganisationen müssen bei Antragstellung bekannt sein, die Entsendepartner hingegen nicht. Falls die Entsendepartner noch nicht bekannt sind, geben Sie im Antrag zur Berechnung der Entfernungspauschale eine möglichst realistische Reisedistanz an.

  • Welche Anlagen müssen zum Antrag hinzugefügt werden?

    Bitte übermitteln Sie mit Ihrem Antrag eine Ehrenwörtliche Erklärung (Declaration of Honour). Die Vorlage für die Erklärung befindet sich im Antragsformular. Bitte lassen Sie das Dokument vom rechtlichen Vertreter der antragstellenden Organisation unterschreiben.

    Bei Freiwilligendiensten, Freiwilligenteams sowie Praktika und Jobs übermitteln Sie bitte außerdem für jede Aktivität einen Wochenplan, der die Aufgaben der jungen Menschen anhand einer Standardwoche darlegt. Die Vorlage für den Wochenplan befindet sich im Antragsformular.

  • Benötige ich für die Antragstellung eine Akkreditierung? Was ist mit den Partnerorganisationen?

    Alle Organisationen, die sich am Europäischen Solidaritätskorps beteiligen möchten, müssen sich zuvor akkreditieren lassen. Nach bestandener Prüfung erhalten sie ein Qualitätssiegel. Dieses wird wahlweise für Freiwilligentätigkeiten oder Praktika und Jobs vergeben. Es ist die Voraussetzung für eine Antragstellung. Ihre Partnerorganisationen müssen spätestens zum Beginn der Aktivität über ein gültiges Qualitätssiegel verfügen. Bitte beachten Sie, dass das Programmhandbuch auch Fristen für das Einreichen von Qualitätssiegel-Anträgen vorsieht. Demnach sollten die Entsendepartner das Qualitätssiegel spätestens zwei Monate vor Beginn der Aktivität beantragt haben. Für Aufnahmepartner gilt, dass das Qualitätssiegel beantragt worden sein muss, bevor Sie mit dem Ausfüllen Ihres Projektantrags beginnen. Wenn noch kein Qualitätssiegel-Antrag eingegangen ist, können Sie die Aufnahmepartner im Antragsformular nicht angeben.  

  • Was ist die OID?

    Um Projekte im Europäischen Solidaritätskorps beantragen zu können, benötigt jede Organisation, Institution oder Gruppe junger Menschen zunächst einen Identifikationscode (OID). Dies ist ein neunstelliger Code, den Sie bei der einmaligen Anmeldung im Registrierungssystem (ORS) erhalten. Die OID ist Ihr elektronischer Schlüssel zu den Stammdaten Ihrer Einrichtung. Er muss im Antragsformular angegeben werden. Weitere Informationen zur Registrierung

FAQ für Organisationen: Mobility Tool+

  • Wer muss einen Teilnehmerbericht ausfüllen und wie geschieht dies?

    Nach Ende der Aktivität werden die Teilnehmenden per E-Mail dazu aufgefordert, einen Fragebogen auszufüllen. Die Europäische Kommission möchte die erhobenen Daten nutzen, um das Programm ESK auszuwerten und zu verbessern. Die E-Mail mit einem Link zum Fragebogen wird nach Ende der Aktivität an die im Mobility Tool+ angegebene Adresse gesendet. Falls ein Teilnehmender die E-Mail nicht erhält, können Sie den Link zum Fragebogen erneut schicken. Rufen Sie dazu im Mobility Tool+ Ihr Projekt auf und klicken auf den Reiter „Mobilities“ (bis September 2018) beziehungsweise „Participations“ (ab Oktober 2018). Die E-Mail wird ein zweites Mal verschickt, wenn Sie im Bereich „Teilnehmerbericht“ die Option „Erneut senden“ auswählen. Die Teilnehmerberichte sind erforderlich, um Teilnahmezertifikate für die Freiwilligen im PASS-Tool auszustellen. Für den Abschlussbericht sind die Teilnehmerberichte nicht zwingend erforderlich.  

  • Wer hat Zugriff auf die Projekte? Kann eine andere Person auf die Projekte zugreifen?

    Zugang zum Mobility Tool+ erhalten die Personen, die im Projektantrag als Kontaktperson und als rechtlicher Vertreter angegeben wurden. Die Kontaktperson erhält Schreibrechte, der rechtliche Vertreter erhält Leserechte. Gerne können Sie diese Voreinstellung im Mobility Tool+ unter dem Reiter „Contacts“ abändern. Dort können Sie auch weitere Personen hinzufügen, wenn Sie diesen Personen Zugriff auf Ihr Projekt gewähren möchten. 

  • Ich kann meine Projekte nicht sehen. Woran liegt das?

    Achten Sie darauf, dass Sie die richtige E-Mail-Adresse mit EU-Login verwenden. Zugang zum Mobility Tool+ erhalten die Personen, die im Projektantrag als Kontaktperson und als rechtlicher Vertreter angegeben wurden.

  • Welche Dokumente müssen beim Abschlussbericht eingereicht werden?

    Wenn Sie Ihren Abschlussbericht abschicken möchten, klicken Sie bitte auf die Schaltfläche „Start Submission Process“. Nun werden Sie dazu aufgefordert, die ehrenwörtliche Erklärung (declaration of honour) sowie alle relevanten Anhänge anzufügen. Den Vordruck für die ehrenwörtliche Erklärung erhalten Sie an dieser Stelle automatisch als Download. Bitte laden Sie außerdem einen Wochenplan für jede Aktivität hoch. Wenn es auf Ihr Projekt zutrifft, laden Sie bitte die Belege für außergewöhnliche Kosten und die Belege für ergänzende Aktivitäten hoch. Eine Checkliste mit den allgemeinen Anforderungen an den Abschlussbericht erscheint automatisch, wenn Sie den Übermittlungsprozess starten.

FAQ für Organisationen: PASS-Tool

  • Wer hat Zugang zum PASS-Tool?

    Zugang zum PASS-Tool erhalten die Personen, die im Akkreditierungsantrag als Ansprechpartner beziehungsweise als rechtlicher Vertreter angegeben wurden. Bitte bedenken Sie, dass Sie sich nur mit der im Antrag angegebenen E-Mail-Adresse einloggen können.

  • Ich kann mich nicht einloggen. Was kann ich tun?

    Achten Sie darauf, dass Sie die richtige E-Mail-Adresse mit EU-Login verwenden. Zugang zum PASS-Tool haben die beiden Personen, die im Akkreditierungsantrag als Kontaktperson und rechtlicher Vertreter angegeben wurden.

  • Ich finde keine Freiwilligen. Was kann ich tun?

    PASS-Tool bietet Ihnen die Möglichkeit, ein Inserat zu erstellen, um Ihr Projekt auf der Plattform zu bewerben. Nutzen Sie hierfür die Schaltfläche „Manage Opportunities“ auf der Startseite und klicken Sie anschließend auf „Add Opportunity“. Nun können Sie Ihr Inserat ausfüllen. Die folgenden Angaben sind dafür nötig: Förderformat, Themenschwerpunkte, Projektname, Beschreibung, Aktivitätsdauer, Anforderungen an die Bewerber, Kontaktdaten. Um das Inserat freizuschalten, stellen Sie am Ende bitte den Status von „draft“ auf „open“.

  • Woher stammt der Text in der Beschreibung meiner Organisation?

    Der Text in der Beschreibung Ihrer Organisation stammt aus dem Akkreditierungsantrag. Wenn Sie diesen Text ändern möchten, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Ansprechpartner bei JUGEND für Europa.

  • Wie kann ich ein Teilnahmezertifikat erstellen?

    Nach Abschluss des Projektes können Sie im PASS-Tool für den Freiwilligen ein Teilnahmezertifikat erstellen. Nutzen Sie hierfür die Schaltfläche „Certificates“ auf der Startseite und klicken Sie dann auf „Generate Certificate“. In der nun erscheinenden Liste können Sie den Freiwilligen auswählen, dem Sie das Zertifikat ausstellen möchten. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche „Generate Certificate“ hinter dem Namen des Freiwilligen. Es erscheint eine Vorschau, die Sie noch einmal anpassen können. Wenn Sie fertig sind, können Sie das Zertifikat abschicken.

    Bitte beachten Sie, dass das Zertifikat erst dann erstellt werden kann, wenn der Teilnehmende den Participant Report aus dem Mobility Tool+ ausgefüllt und zurückgeschickt hat. Sollte der Report nicht eingegangen sein, können Sie über Mobility Tool+ eine erneute Anfrage an den Freiwilligen schicken.

FAQ für Organisationen: Qualitätssiegel

  • Meine Organisation ist bereits akkreditierte EFD-Organisation? Müssen wir das Qualitätssiegel neu beantragen?

    Nein. Als akkreditierte EFD-Organisation haben sie automatisch die Berechtigung, im Freiwilligenbereich am Europäischen Solidaritätskorps teilzunehmen.

  • Um das Qualitätssiegel zu erhalten, muss meine Organisation der Charta des Europäischen Solidaritätskorps zustimmen - was steckt dahinter?

    Charta des Europäischen Solidaritätskorps

    Alle Organisationen, die Projekte des Europäischen Solidaritätskorps durchführen möchten, müssen der folgenden Charta beitreten:

    Teilnehmende Organisationen sollen:

    • Aktivitäten im Europäischen Solidaritätskorps deutlich als solche kennzeichnen und sicherstellen, dass diese im Sinne Charta durchgeführt werden.
    • die Vorauswahl und Auswahl der Teilnehmenden an Projekten des Europäischen Solidaritätskorps im Einklang mit den Grundsätzen der Gleichbehandlung, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung treffen.
    • die Teilnehmenden an Projekten des Europäischen Solidaritätskorps entsprechend ihren Kompetenzen und ihrer Erfahrung einsetzen und ihre persönliche, soziale, bildungsbezogene und berufliche Entwicklung fördern.
    • für eine sichere und würdige Projektumgebung sorgen.
    • die Teilnehmenden durch angemessene Schulungen oder andere Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.
    • von den Teilnehmenden keinen finanziellen Beitrag verlangen.
    • die mit den Teilnehmenden vereinbarte Vergütungen fristgerecht auszahlen.
    • die personenbezogenen Daten der Teilnehmenden in Übereinstimmung mit den europäischen und nationalen Datenschutzvorschriften verarbeiten.
    • sicherstellen, dass der Projektbeitrag der Teilnehmenden angemessen gewürdigt wird und Sichtbarkeit erhält.

    Vor dem Projekteinsatz sollen teilnehmende Organisationen:

    • sicherstellen, dass die Teilnehmenden umfassend über das Europäische Solidaritätskorps und die an sie gestellten Aufgaben informiert werden.
    • sicherstellen, dass die Teilnehmenden über die erforderlichen Rechte oder Genehmigungen verfügen, um sich in dem Land ihres Projekteinsatzes über die gesamte Projektdauer aufzuhalten.
    • sicherstellen, dass die Teilnehmenden einen angemessenen Versicherungsschutz haben und mit den Vorkehrungen vertraut sind, die zu ihrer Sicherheit und zu ihrem Wohlergehen getroffen werden.
    • im Falle von Aktivitäten im Rahmen eines Beschäftigungsprojekts sicherstellen, dass die besonderen Bedingungen und Vorteile des Europäischen Solidaritätskorps im Beschäftigungsvertrag zum Ausdruck kommen.

    Während des Projekteinsatzes:

    • den Teilnehmenden Hilfe, Aufsicht und Anleitung (bei Freiwilligentätigkeiten) oder Zugang zu Hilfe und Unterstützung (bei Beschäftigungsprojekten) durch erfahrene Projektmitarbeitende anbieten.
    • den verschiedenen sprachlichen und kulturellen Hintergründen der Teilnehmenden Rechnung tragen und Maßnahmen zur Erleichterung ihrer Integration vor Ort treffen.
    • Kontakte mit anderen Teilnehmenden ähnlicher Projekte des Europäischen Solidaritätskorps erleichtern.

    Nach dem Projekteinsatz:

    • jedem Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung ausstellen.

    Auswahl und Einstellung von Teilnehmenden an Projekten des Europäischen Solidaritätskorps

    • Sobald die Organisation konkrete Stellen zu besetzen hat, sollte sie in der Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps nach geeigneten Teilnehmenden für die fragliche Aktivität suchen.
    • Vor ihrer abschließenden Entscheidung kann die Organisation die Kandidaten zu einem Gespräch einladen, um mehr über ihre Motivation und ihr Profil zu erfahren.

FAQ für Organisationen: Projektplanung

  • Wie funktioniert das "Matching" zwischen Organisationen und jungen Menschen?

    Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme im PASS-Tool zwischen Organisation und Teilnehmenden. Beide Seiten können diesen ersten Schritt unternehmen. Als nächstes können die Organisation und Teilnehmende sich kennenlernen, Fragen klären und Einzelheiten zum Projekt besprechen. Nachdem dies erfolgt ist, kommt das eigentliche Matching. Das bedeutet, dass die Organisation ein Angebot an den angehenden Teilnehmenden schickt, was dieser annehmen oder ablehnen kann.

    Nachdem die Teilnehmenden ein Angebot einer Organisation akzeptiert haben - also gematched sind - erhalten sie Zugang zu weiteren Diensten der ESK-Datenbank, die sich aktuell im Aufbau befinden und nach und nach hinzukommen werden. Hierzu zählen ein Online Training, Newsletter-Funktionen, eine mobile App zum Austausch von Erfahrungen mit anderen jungen Menschen und vieles mehr.
    Eine bereits verfügbare Funktion der Datenbank ist das Teilnahmezertifikat, das Organisationen ihren Freiwilligen zum erfolgreichen Abschluss ihres Freiwilligendienstes ausstellen.

    Das Matching zwischen Organisationen und Freiwilligen ist seit 2018 Fördervoraussetzung.

    Weitere Informationen zum PASS-Tool: https://europa.eu/youth/solidarity/technical-support-public

  • Woher bekomme ich ein VISA-Unterstützungsschreiben?

    Falls Sie zur Beantragung eines Visums ein Unterstützungsschreiben benötigen, können Sie sich gerne an JUGEND für Europa wenden. Wir erstellen ein passendes Schreiben für Sie. Bitte lassen Sie uns dafür die folgenden Angaben zukommen: Projektnummer, Adresse der Aufnahmeorganisation, voraussichtliche Dienstzeit der Freiwilligenaktivität, persönliche Angaben über den Freiwilligen (Vor- und Zuname, Geschlecht, Passnummer, Geburtsdatum, Geburtsland, Geburtsort) sowie die Adresse der Botschaft, an die das Schreiben gerichtet werden soll.

  • Wie kann ich Partnerorganisationen finden?

    Eine Übersicht aller am ESK beteiligten Einsatzstellen und Entsendepartner finden Sie in unserer Datenbank der akkreditierten Organisationen. Darüber hinaus bietet Ihnen das Suchangebot OTLAS ein breites Angebot an Jugendbildungseinrichtungen.

  • Brauche ich einen Freiwilligenvertrag?

    Junge Menschen, die im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps einen Freiwilligendienst leisten, ein Praktikum absolvieren oder eine Arbeitsstelle antreten, müssen eine Teilnahmevereinbarung unterzeichnen. Die Vereinbarung dient dazu, die Aufgaben und Lernziele für den Freiwilligen zu formulieren, aber auch Rechte und Pflichten in Bezug auf die Versicherung und den finanziellen Beitrag durch das ESK zu bestimmen. Eine Vorlage für den Freiwilligenvertrag finden Sie in unserem Dokumentencenter.

FAQ für Organisationen: Projektdurchführung

  • Wie muss ich mein Projekt dokumentieren?

    Zur Dokumentation Ihres Projektes sind drei von JUGEND für Europa zur Verfügung gestellte Formulare auszufüllen: die Teilnehmendenliste, die Taschengeldliste und der Wochenplan. Bitte bewahren Sie außerdem alle Nachweise über die ordnungsgemäße Verwendung der Finanzhilfe für eine Dauer von fünf Jahren auf. Dazu zählen Aufzeichnungen, Originalbelege, Statistiken sowie alle weiteren Finanzunterlagen. Die Formulare für das jeweilige Projektjahr finden Sie in unserem Dokumentencenter

  • Welche Sachbezugswerte sind zu beachten?

    Wenn Sie Ihren Freiwilligen kein Essen zur Verfügung stellen, müssen Sie Essensgeld in Höhe der offiziellen Sachbezugswerte auszahlen. Die Freiwilligen erhalten jeweils die Sachbezugswerte aus dem Jahr, in dem der Freiwilligendienst begonnen hat. Bei einer laufenden Aktivität ist keine Anpassung der Werte am Beginn des neuen Jahres erforderlich.

  • Wie muss ich mein Projekt verwalten?

     Die Verwaltung Ihres Projekts erfolgt über die webbasierte Datenbank Mobility Tool+. Darin sind alle Grunddaten zu Ihrem Projekt enthalten. Ihre Aufgabe als Zuwendungsempfänger besteht darin, die Daten zu vervollständigen und regelmäßig zu aktualisieren. Zu ergänzen sind Informationen über die beteiligten Organisationen, die geplanten Aktivitäten und die Teilnehmenden. Bitte beachten Sie, dass alle Veränderungen innerhalb des Projektes (zum Beispiel eine verkürzte Aktivitätsdauer oder ein Einsatzstellenwechsel) im Mobility Tool+ angegeben werden müssen.