Begleitprogramm

Das pädagogische Begleitprogramm im Europäischen Solidaritätskorps unterstützt den non-formalen Lernprozess der Teilnehmer*innen vor, während und nach ihrem Einsatz.

Die Phasen der Begleitung

Ausreisevorbereitung

Die entsendende Organisation ist für die Vorbereitung der Freiwilligen in ihren Heimatländern zuständig.

Hierfür bieten sie eine Ausreisevorbereitung an, die die jungen Menschen auf ihren Einsatz vorbereitet und mindestens einen Monat vor Beginn des Dienstes stattfinden soll.

Während des Seminars wird den Teilnehmenden auch das so genannte Info-Kit ausgehändigt, das viele spezifische Informationen zum Programm beinhaltet und über Rechte und Pflichten aller Beteiligten aufklärt.

Link: Das Info-Kit finden Sie hier (715,68 kB, pdf).

Einführungstraining und Zwischenseminar

Sind die Freiwilligen ausgereist, übernehmen die jeweiligen Nationalen Agenturen (in Deutschland: JUGEND für Europa) das weitere pädagogische Begleitprogramm: ein Einführungstraining (innerhalb der ersten vier bis sechs Wochen nach Ankunft des / der Teilnehmenden) und ein Zwischenseminar (etwa zur Hälfte der Aktivität).

Hier können die Freiwilligen ihre Erfahrungen auswerten, sich vernetzen und gemeinsam lernen, wie sie sich in schwierigen Situationen und Konflikten verhalten können. Die Anmeldung erfolgt in der Regel über die Aufnahmeorganisation im Einsatzland.

Die Seminartermine wie auch weitere Informationen zu den Begleitseminaren finden Sie im Dokumentencenter im Bereich Begleitseminare.

Bei Kurzzeit-Aktivitäten liegt die Verantwortung für die pädagogische Begleitung bei der unterstützenden bzw. der aufnehmenden Organisation.

Rückkehr-Event

Nach ihrem Einsatz werden die Freiwilligen in ihren Heimatländern von den jeweiligen Nationalagenturen zu einem Auswertungstreffen eingeladen. Hier kommen alle Teilnehmenden aus einem Land zusammen. Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen aus, vernetzen sich und lernen neue Engagementmöglichkeiten kennen.

In Deutschland heißt das Rückkehr-Event "comeback".