Was sind Solidaritätsprojekte?

Im Rahmen eines Solidaritätsprojektes habt ihr die Möglichkeit, als Gruppe eure eigene Projektidee umzusetzen.

Von interkulturellen Kochevents über Streetart-Projekte zusammen mit jungen Geflüchteten im eigenen Viertel bis hin zu einer Info-Kampagne für Schülerinnen und Schüler für die nächste Europawahl – dem thematischen Spektrum von Solidaritätsprojekten sind keine Grenzen gesetzt. Die lokale Gemeinschaft soll positiv von dem Projekt profitieren und Europa von den Bürgerinnen und Bürgern erfahrbar und greifbar gemacht werden.

Bedingungen

Dazu müsst ihr mindestens fünf junge Menschen sein und eine Idee mit europäischem Bezug haben, die eurer lokalen Gemeinschaft zu Gute kommt. Um das Projekt zu beantragen, müsst ihr euch auf dem Portal des Europäischen Solidaritätskorps registrieren.

Das Portal kann dazu genutzt werden, Ideen vorzuschlagen und weitere Mitglieder für eigene Initiative zu finden. Die Projektziele, die Aufgaben und deren Umsetzung plant ihr dann selbstständig, eine Organisation kann euch dabei aber unterstützen und begleiten, besonders bei schwierigeren Aufgaben wie Finanzen und Projektmanagement.

Die Dauer des Projektes kann insgesamt zwei bis zwölf Monate betragen. Zum Abschluss erhaltet ihr ein Zertifikat über eure Teilnahme.

Fördersätze

Folgend erläutern wir euch die Fördersätze am Beispiel einer acht-köpfigen Gruppe aus Dresden, die in ihrem Viertel ein StreetArt-Event mit jungen Geflüchteten durchführen möchte. 

Die Dauer des Projekts beträgt insgesamt drei Monate. In dieser Zeit bereitet die Gruppe das Event vor, trifft Absprachen mit der Stadt, den Mitarbeitern in der Flüchtlingsunterkunft, gestaltet einen Flyer, besorgt Materialien, informiert lokale Medien, führt das Event durch, wertet es aus und überlegt Folge-Aktivitäten. Pro Monat erhält die Gruppe eine Projektkostenpauschale von 500,- Euro = 1500,- Euro.