Mobility Tool+

Zielgruppe Organisationen / Freiwilligentätigkeiten sowie Praktika und Arbeitsstellen

Das Mobility Tool+ (MT+) ist eine webbasierte Datenbank zur Verwaltung und Abrechnung Ihres Projekts. Ihr Projekt wird übersichtlich mit allen Grunddaten dargestellt, die Bearbeitungsmöglichkeiten sind gekennzeichnet.

Die Nutzung des Mobility Tools+ ist für Sie als Zuwendungsempfänger verpflichtend. Nur über das Mobility Tool+ können Sie Ihren (elektronischen) Schlussbericht übermitteln.


Ablauf des Verfahrens

Nach Bewilligung, Vertragsunterzeichnung und Erhalt der 1. Teilzahlung wird Ihr Projekt automatisch in das Mobility Tool+ übermittelt. Die im Projekt verantwortlich genannten Personen erhalten dann eine E-Mail mit dem Zugangslink. Sie können ab diesem Zeitpunkt Ihr Projekt im MT+ einsehen und bearbeiten. Vor Beginn der Aktivität (sprich Anreise des/der Teilnehmenden) tragen Sie die Informationen zu Ihrem Projekt im MT+ ein und aktualisieren diese ggf. während der Aktivität. Nach dem Ende der (letzten) Aktivität vervollständigen Sie alle Daten der Mobilitäten (Teilnehmer) und laden ggf. entsprechende Belege und andere erforderliche Unterlagen hoch. Das MT+ generiert automatisch eine Budgetübersicht aus den eingegebenen Daten. Danach erstellen Sie im MT+ Ihren Schlussbericht (beneficiary report) inkl. der inhaltlichen Zusammenfassung.

Zielgruppe Solidaritätsprojekte

Wie rechnen wir unser Projekt ab?

Um euer Projekt zu verwalten, zu dokumentieren und abzurechnen, nutzt ihr das MobilityTool+ (MT+). Sobald euer Projekt bewilligt wurde und ihr den Fördervertrag unterschrieben habt, bekommt ihr eine E-Mail mit der Info, dass euer Projekt nun ins MobilityTool+ übertragen wurde. Dort könnt ihr dann euer Projekt einsehen und verwalten.

Bereits während ihr euer Projekt durchführt, könnt ihr die Teilnehmenden eurer Gruppe im MobilityTool+ eintragen.

Im MobilityTool+ erstellt ihr am Ende des Projekts auch euren Schlussbericht.

Welche Kosten werden gefördert?

Projektmanagement – 500 Euro Pauschale pro Monat

Ihr könnt die Pauschale von 500 Euro pro Monat für alle Ausgaben verwenden, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eures Projekts anfallen, z.B. für Material, Raummiete, Honorare, Fahrtkosten, Druckkosten für Flyer und Plakate etc.

Coach – bis zu 12 Tage à 214 Euro

Außerdem könnt ihr euch bei Bedarf von einem Coach bei eurem Projekt unterstützen lassen. Ein Coach kann euch dabei helfen, euer Projekt zu planen und euch Tipps für die Durchführung und Evaluierung geben, je nachdem was ihr braucht. Ihr könnt bis zu 12 Tage Unterstützung durch einen Coach beantragen. Solltet ihr euch bei der Antragsstellung von einer Organisation unterstützen lassen, darf der Coach keine wichtige Funktion in der Organisation haben (z.B. Vorstandsmitglied oder hauptamtlich tätig sein).

Außergewöhnliche Kosten – 100%ige Förderung der tatsächlichen Kosten

Es ist ein wichtiges Ziel des Europäischen Solidaritätskorps, Jugendliche mit geringeren Chancen und Behinderungen einzubinden. Wenn dies auf eines eurer Gruppenmitglieder zutrifft und euch dadurch zusätzliche Kosten entstehen (z.B. durch eine Begleitperson, Dolmetscher, besondere Materialien etc.), könnt ihr dies in eurem Antrag beschreiben. Die tatsächlich entstandenen Kosten werden dann zu 100 % erstattet.

Wie werden die Kosten abgerechnet?

Die 500 Euro pro Monat sind eine Pauschale für eure Projektkosten. Das bedeutet, dass ihr am Ende des Projekts keine Belege zur Abrechnung einreichen müsst. Trotzdem ist es wichtig, dass ihr für eure Ausgaben Belege habt und diese noch 5 Jahre nach Projektende aufbewahrt, denn per Zufall werden ein paar Projekte nach Abschluss im Detail durch uns geprüft und dafür müsstet ihr dann mit den Belegen nachweisen können, dass euer Projekt wie geplant stattgefunden hat. Wenn ihr gegen Ende der Projektlaufzeit merkt, dass ihr noch Geld übrig habt, könnt ihr es für eine zusätzliche Aktivität verwenden, beispielsweise für ein Treffen, auf dem ihr Ideen für weitere Projekte entwickelt und einen neuen Antrag für ein Solidaritätsprojekt vorbereitet.

Falls ihr euch einen Coach zur Unterstützung holt, muss dieser euch einen Nachweis über seine Tätigkeit für das Projekt unterzeichnen (Time Sheet). Eine Vorlage dafür findet ihr im Dokumentencenter. Für den Coach ist ein Tagessatz von 214 Euro angesetzt.

Wenn in eurem Projekt außergewöhnliche Kosten für die Einbindung von Jugendlichen mit geringeren Chancen oder Behinderungen anfallen, müsst ihr diese belegen, da hier die tatsächlich entstandenen Kosten gefördert werden (keine Pauschale). Bewahrt also Quittungen für Materialkosten auf und lasst euch für Dienstleistungen wie z.B. für Übersetzungen Rechnungen ausstellen.

Wer wird im MobilityTool+ eingetragen?

Im MobilityTool+ werden nur die Mitglieder eurer Gruppe als Teilnehmende eingetragen. Die Menschen aus eurer Umgebung, mit denen ihr sonst noch im Laufe des Projekts zusammenarbeitet (z.B. andere Jugendliche aus eurem Viertel, Geflüchtete, Bewohner eines Seniorenheims etc.) müsst ihr nicht im MobilityTool+ eintragen.

Müssen wir Teilnehmerlisten führen?

Nein, es reicht, wenn die Mitglieder der Gruppe im MobilityTool+ eingetragen werden. Auch alle anderen Menschen, die im Rahmen des Projekts beteiligt sind, müssen keine Teilnehmerlisten unterzeichnen.

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