Europäisches Solidaritätskorps 2021 - 2027

Die EU-Kommission will es wissen: Trotz aller Widrigkeiten werden gerade die Weichen dafür gestellt, dass die beiden EU-Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps 2021 ohne große Verzögerung fortgesetzt werden können.

Die neue Programmgeneration des Europäischen Solidaritätskorps 2021-2027 setzt im Wesentlichen auf Kontinuität und Vereinfachung. Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Laufzeit des noch jungen Förderprogramms (ESK 2018-2020) werden jedoch verschiedene Ergänzungen und Anpassungen vorgeschlagen.

Antragstellung: Eine der größten Änderungen betrifft die Antragstellung bei Freiwilligentätigkeiten, Praktika und Arbeitsstellen.

Neu eingeführt werden soll ein Qualitätssiegel für Organisationen, die als Antragsteller auftreten wollen. Dieses Qualitätssiegel wird einmalig für die gesamte Programmlaufzeit beantragt und kombiniert mit jährlichen Mittelbeantragungen, die neben einer vereinfachten Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln zugleich auch mehr Planungssicherheit und eine höhere Flexibilität in der Projektumsetzung bieten sollen. Das bisher gebräuchliche Einzelantragsverfahren wird damit für diesen Aktionsbereich im ESK eingestellt.

Neben dem Qualitätssiegel für Antragstellende wird es weiterhin Qualitätssiegel für Aufnahme- und Sendeorganisationen geben, die sich als Partnerorganisationen an Projekten beteiligen wollen. Eine Beantragung von Qualitätssiegeln, sei es als antragstellende Organisation oder als Partnerorganisation, soll weiterhin jederzeit möglich sein.

Bei Solidaritätsprojekten bleibt es bei dem bisherigen Antragsverfahren in Form von Einzelanträgen mit voraussichtlich weiterhin drei Antragsrunden pro Jahr.